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Die
Mandoline

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Haben
Sie schon einmal darauf geachtet, wie Sie sich fühlen, je nachdem
welches Instrument Sie gerade hören oder spielen? Was es in Ihnen
auslöst? Allein, von der Mandoline zu sprechen oder sie nur zu
sehen, löst ein erbauliches Empfinden besonderer Musizier- und
Lebensfreude aus.
Ihr Spiel ist nicht nur leicht zu erlernen, sondern auch gut zu verstehen,
denn ihre Stimme erfüllt die Luft, wo sie singt, mit der Kraft
einer Nachtigall. Manchmal, in besonderen Momenten, meint man sogar,
der Ton perle von dem Instrument wie eine Träne von der Wange
einer Frau. Doch siehe: Schon im nächsten Augenblick lächelt
sie wieder. Hätte man nur die Zeit, sich ihr öfters zu widmen,
der Mandoline.
Wohl euch Mandolinist/innen/en! |
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Die
Mandolyra

Der erfüllte Traum

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Kennen Sie den Herrn da neben mir mit der Mandolyra?
Ja, es ist Klaus Wuckelt, Meisterschüler von
Takashi Ochi. |
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Klaus
Wuckelt trat an mich heran, ihm einen Traum zu erfüllen, der
im Bau eines Lyra-ähnlichen Zupfinstrumentes bestand. Er hatte
trotz seines Erfolges immer das Gefühl, das Mandoline für
ihn als Musiker nicht alles sei, sondern dass da noch irgendetwas
kommt. Ich durfte dann lediglich die Mensurmaße seiner cremonesischen
Mandoline abnehmen, um ihm sein altgewohntes Spielgefühl zu
erhalten, ansonsten wünschte er, dass ich in Form, Holzwahl
und Konstruktion allein mein Gefühl entscheiden lassen solle.
So
entstand nach vielen Stunden des Zeichnens und Abwägens ein
Instrument, das es so noch nie gegeben hat, und dennoch beim Entstehen
schon den warmen Eindruck etwas Vertrauten auf mich machte. Es entstand
die Mandolyra, oder die Königslyra. Klaus Wuckelt,
der beim Empfang des Instrumentes sehr gespannt war, wie groß
die Umstellung für ihn auf das neue Instrument sein würde,
konnte seinem Erstaunen nicht genug Ausdruck darüber verleihen,
wie vertraut auch ihm die Mandolyra vorkam.
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Klaus
Wuckelt war es danach ebenfalls, der mich überhaupt ernsthaft
dazu anregte, auch Rundbauchmandolinen zu bauen, was ich eigentlich
nicht vorhatte.
So
nahm ich die Mensurmaße seiner gewohnten Mandoline, konstruierte
für ihn eine schlichte Oval-Form und baute ihm mit Begeisterung
meine erste bauchige Mandoline aus 3000-jähriger Mooreiche.
In den Rand der Mooreichenmuschel schnitzte ich die Worte ein: Gott
zu Ehren - dem Nächsten zur Labung - aus reiner Freude und
Dankbarkeit am Sein.
Beim Empfang des Instrumentes sagte er: Dafür ist man
doch Musiker geworden!
Die Klangkraft und Tonschönheit dieser beiden, so nie dagewesenen
Instrumente, die ich ohne ihn wohl nie gebaut hätte, sind für
uns beide gleichermaßen Geschenke von unschätzbarem Wert,
da sie uns lehren, dass wir tatsächlich den richtigen Beruf
gewählt haben.
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Der
Traum
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Königslyra
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Mooreichenmandoline
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Präsentation
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Die
Familie
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