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Zither
und Lyraharfe

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| Die
Lyra oder Handharfe lädt durch ihr neutrales freundliches Wesen
grenzüberschreitend zum Horchen und Mitmachen ein. Ihre Geschichte
ist uralt, aber ihre Sprache zeitlos jung. Sie überrascht den
Traditionalisten durch ihren heimeligen Harfenklang und überzeugt
nebenbei durch ihre Handlichkeit bei gleichzeitiger Tongröße.
Sie hat unabhängig von der gewählten Lektüre jene wunderbare
Fähigkeit, einem ganzen Ensemble wie auch der stillen Hausmusik
das zu geben, was man den Schlüssel zum Herzen nennen kann. Den
Tonumfang etc. bestimmt der Musiker jeweils selbst. |
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Und
was das Modell der Kaiser-Zither betrifft: Sie ist ein Geschenk von
Mutter Natur. Sie klingt nach Holz, nach Wind, nach glitzernden Bächen
und auch nach heimelig duftender Stube.
Sie ist in allen Fasern ein wirklich temperamentvolles, wunderbar
modulierendes Musikinstrument, denn sie verfügt über soviel
Dynamik und Klangfarbe, dass sowohl Klassik als auch Volksmusik darauf
voll authentisch, ergreifend klingen. Kaiserzither heißt sie
übrigens deswegen, weil ich sie vermutlich der Grenzen sprengenden
Kaiserin Sissi von Österreich geschenkt hätte, die sich
doch so gerne heimlich in Wirtshäuser geschlichen hat, um dort
im lebendigen Kreise beherzter Bauern Zithermusik zu hören und
zu celebrieren. |
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